Kurzbeschreibung der Methode: 
Der Pop-Up-Chor ist ein offenes Chorformat ohne Teilnahmevoraussetzungen. An einem Sonntagnachmittag kommen Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen, sich zu begegnen und neue Kontakte zu knüpfen. Musik dient als Aufhänger für Austausch und generationsübergreifende Vernetzung.
Ablauf: 
Der Pop-Up-Chor findet an Sonntagnachmittagen statt, um auch Familien, Berufstätigen und Menschen ohne Abendkapazitäten eine Teilnahme zu ermöglichen. Pro Termin wird an einem Lied gearbeitet. Die musikalische Leitung übernimmt eine externe Chorleiterin, um eine entspannte, niedrigschwellige Atmosphäre zu schaffen. Nach einer gemeinsamen Probenphase gibt es eine längere Pause mit Snacks, Getränken und Stehtischen, die gezielt als Begegnungsraum genutzt wird. Auch das Ende ist offen gestaltet, sodass Gespräche, Vernetzung und Verabredungen entstehen können.
Chancen: 
Sehr niedrigschwellig, keine Verpflichtung. Sonntagsformat erleichtert Teilnahme. Musik verbindet schnell und fördert Austausch. Besonders geeignet für generationsübergreifende Begegnung und neue soziale Kontakte.
Mögliche Probleme: 
Zu starke Fokussierung auf Musik kann Hemmschwellen erzeugen. Die Begegnungsphasen müssen bewusst eingeplant werden. Raumgröße beeinflusst die Qualität des Austauschs.
Handlungsfelder: 
Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur
Stadtteilkultur
Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen
Zielgruppe: 
Alle Anwohner*innen
Dauer: 
ca2 Stunden vor Ort, plus Vorbereitung
Frequenz der Beteiligung: 
Wiederholend
Anzahl der Teilnehmer/innen : 
über 100
Autor: 
Marie Cordes